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Flagge hissen für Toleranz und Respekt! |
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Donnerstag, 16 Juni 2011 |
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Seit 10 Jahren ist auch in Magdeburg der Christopher Street Day ein wichtiger und immer etablierterer Anlass, die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Schwulen & Lesben in der Gesellschaft zu fordern und zu feiern. In unzähligen deutschen Kommunen ist eine offizielle, zumindest ideelle Unterstützung durch die Städte und Gemeinden nicht nur selbstverständlich, sondern auch eine Herzenssache. In Magdeburg scheiterten in der Vergangenheit Anträge zur Beflaggung des Rathauses genauso wie alle Versuche, den OB als Schirmherren (wie z.B. in Leipzig oder Hamburg) zu gewinnen.
Mirko Stage, Stadtrat für future! in der Fraktion SPD-Tierschutzpartei-future! erklärt dazu: „Durch die Berichterstattung in der Magdeburger Volksstimme in den vergangenen Tagen konnte man den Eindruck gewinnen, dass nicht nur SPD-Oberbürgermeister Lutz Trümper, sondern auch seine Fraktion SPD-Tierschutzpartei-future! geschlossen ein offizielles Bekenntnis der Stadt zum CSD ablehnen. Das ist nicht korrekt. Wir respektieren selbstverständlich die Ablehnung der Schirmherrschaft durch Lutz Trümper. Es wäre auch unglaubwürdig und dem Anliegen nicht angemessen, ihn per Beschluss zu einer Schirmherrschaft zu drängen. Die offizielle Unterstützung durch die Stadt und die Beflaggung des Rathauses sind jedoch Forderungen, die zumindest die Stadträte von „future!“ ungeachtet der Vorbehalte des OB voll und ganz unterstützen werden - auch bei möglichen Beschlüssen im Stadtrat. Trotzdem würden wir uns freuen, wenn Lutz Trümper die Möglichkeit nutzt, die Parade und das Straßenfest am 20. August zu besuchen - um sich von der Idee hinter dem Christopher Street Day anstecken zu lassen und 2012 von sich aus die Übernahme der Schirmherrschaft anzubieten.“
future! wünscht den Organisatoren des Magdeburger CSDs viel Kraft und Erfolg, um ihr außerordentlich unterstützenswertes Engagement und ihre erfolgreiche Arbeit weiterzuführen. „Es gibt unzählige Magdeburger, die sehr gerne und aus tiefster Überzeugung die Schirmherrschaft des CSD übernehmen würden. Vielleicht wäre genau das eine Chance für den CSD in Magdeburg. Statt eines prominenten Schirmherren könnten z.B. 1000 „normale“ Bürger als Schirmherren viel deutlicher symbolisieren, dass Anliegen und Durchführung des CSD in Magdeburg von einer breiten gesellschaftlichen Basis getragen werden.“
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