- 10.1 Keine Bundeswehr! Sicherheit für alle!
Die Staaten Europas haben ihre Kräfte gebündelt und setzen diese ein, um den Frieden und die Sicherheit aller zu schützen. Unsere Nation hat somit keinen direkten militärischen Angriff unserer Nachbarn zu fürchten. Deshalb fordert „future! - Die junge Alternative“ die Bundeswehr und alle anderen nationalen Armeen innerhalb der Europäischen Union aufzulösen und durch eine Europäische Eingreiftruppe zu ersetzen. Diese soll das gesamte Europäische Volk gegen Angriffe verteidigen und im Katastrophenfall eine optimale Hilfe garantieren. Diese neue Europäische Eingreiftruppe soll eine moderne und gut ausgebildete Armee von Berufssoldaten aus allen EU-Ländern sein, die dem Europäischen Parlament unterstellt wird. - 10.2 Sozialpflicht statt Wehrpflicht
Mit der Schaffung einer Europäischen Berufsarmee entfällt die nicht mehr zeitgemäße Wehrpflicht und wird durch das verpflichtende Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) und Freiwillige Kulturelle Jahr (FKJ) für alle weiblichen und männlichen Schulabsolventen ersetzt, um diese Kompetenzen für den weiteren Lebensweg zu stärken. Dadurch können rechtzeitig Fehlentwicklungen vermieden, langfristig Kosten eingespart und das Bildungsniveau insgesamt angehoben werden. - 10.3 Militärstützpunkte anderer Länder schließen
„future! - Die junge Alternative“ strebt die Schließung aller Militärstützpunkte anderer Nationen in unserem Land an. Dies betrifft nicht die Stützpunkte der EU-Mitgliedsstaaten, da diese nach der Schaffung der von uns geforderten Europäischen Eingreiftruppe von dieser übernommen werden sollen. Diese angestrebte Neuregelung schließt aber nicht aus, dass z.B. ein ausländisches Flugzeug auf einem deutschen/europäischen Stützpunkt landet oder dass verwundete ausländische Soldaten in einem Deutschen Militärkrankenhaus versorgt werden. Doch gibt diese Regelung uns die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, in welchen Fällen wir das Militär anderer Nationen unterstützen. - 10.4 Atomwaffen? Biowaffen? Chemiewaffen? Nein, danke!
Atom-, Bio- und Chemiewaffen sind unmenschlich und stellen ein nicht kalkulierbares Risiko auch für Zivilisten da. Ihre Folgen halten viele Jahrzehnte an und überdauern mehrere Generationen. „future! - Die junge Alternative“ fordert, dass Europa zur atomwaffenfreien Zone wird. Dies gilt sowohl für Atomwaffen aus Europa, aber auch für in Europa stationierte Atomwaffen. Europa kann hiermit ein Zeichen gegen Atomwaffen setzen. Der Einsatz Atom-, Bio- und Chemiewaffen ist auch der europäischen Eingreiftruppe untersagt. Durch den wachsenden weltweiten Handel mit Waffen kämpfen nationale Soldaten mehr denn je gegen ihre eigenen Gewehre, in den Händen radikaler Armeen. „future! - Die junge Alternative“ sieht hierin einen nicht akzeptablen Zustand und setzt sich deshalb für den Stopp von Waffenexporten weltweit ein. - 10.5 Freiheit und Sicherheit – Grundrechte stärken
Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach Sicherheit und Freiheit. Beides muss der Staat ihm garantieren, ohne dabei die Grundrechte der Bevölkerung einzuschränken. Insbesondere Datenschutz ist ein Recht, das jeder Mensch in unserem Land besitzt und welches nicht leichtfertig verletzt werden darf. Speicherung von Verbindungs- und Überwachungsdaten, Erstellung von Personenprofilen auf Basis von Überwachungsdaten und die Vernetzung von Überwachungssystemen widersprechen diesem Recht. „future! - Die junge Alternative“ lehnt diese Praktiken ab. Orte der permanenten Überwachung müssen in frei zugänglichen Plänen klar ausgewiesen sein. Dies fördert Transparenz gegenüber der Bevölkerung und Abschreckung gegenüber potentiellen Kriminellen. „future! - Die junge Alternative“ spricht sich gegen Online-Durchsuchungen aus, da es bei diesem Mittel der Überwachung für den Bürger nicht nachvollziehbar ist, ob und wann er überwacht wird. Statt dieser ist eine „virtuelle Hausdurchsuchung“ nach richterlicher Anordnung im Einzelfall zulässig. Sofort bei Beginn der Durchsuchung muss der Verdächtige informiert werden. Auch bei der Überwachung von Organisationen durch den Verfassungsschutz muss Transparenz vorherrschen. Eine Organisation und besonders auch die Öffentlichkeit muss wissen, dass diese Organisation überwacht wird und warum sie überwacht wird.
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