 Michael Stage, Fraktionsvorsitzender der Magdeburger Stadtratsfraktion „future! – Die junge Alternative“, informiert über einen bislang in Magdeburg kaum bekannten neuen Bundeswettbewerb zur Förderung generationsübergreifender Projekte und hofft, dass sich zahlreiche Initiativen aus Magdeburg um die insgesamt 100.000 Euro Preisgeld bewerben. "Allerdings muss dieses schnellsten geschehen, da der Einsendeschluss für Bewerbungen am 15. März 2009 endet. Es bleibt also nicht mehr viel Zeit und es wäre schade, wenn sich unsere Stadt diesen Wettbewerb entgehen lassen würde. Denn bislang ist dieser in unserer Stadt relativ unbekannt, was sicherlich an der Tatsache liegt, dass es im bundesweiten „Projektebüro Dialog der Generationen“ trotz einer vorhandenen Regionalgruppe „Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen“ bislang keinen einzigen offiziellen Kooperationspartner aus Sachsen-Anhalt gibt!“, so Stage.
„Ich bin fest davon überzeugt, dass am Ende unter den 50 ausgewählten Projekten, die mit jeweils 2.000 Euro belohnt werden, mindestens auch eine Magdeburger Initiative sein wird!“, meint Michael Stage. „Schließlich gibt es in unserer Stadt bereits zahlreiche Projekte, die sich mit dem wichtigen Thema „Dialog der Generationen“ beschäftigen. Allen voran die gleichnamige Arbeitsgruppe der Magdeburger Seniorenvertretung, die seit dem Jahr 2000 besteht und deren Vorsitzende, Frau Edeltraud Schochert, im letzten Jahr vom Bundespräsidenten Horst Köhler mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für ihr Engagement ausgezeichnet wurde. Oder auch das Mehrgenerationenhaus im Neustädter Feld.“, macht Stage möglichen Bewerbern Mut und erhofft sich, dass aus diesem Wettbewerb heraus generationsübergreifende Projekte und Initiativen in Magdeburg eine noch breitere öffentliche Unterstützung erhalten: „Schließlich gibt es in unserer Stadt noch viele Senioren, die gerne vorlesen oder Märchen erzählen und bestimmt noch viel mehr Kinder, die dabei gerne zuhören würden. Mit dem Wissen und den Erfahrungen der Älteren und dem technischen Know-how der jüngeren Generation kann ein Austausch stattfinden, von dem Alt und Jung nur profitieren können.“ Mit dem Wettbewerb "Generationendialog in der Praxis - Bürger initiieren Nachhaltigkeit" will die Bundesregierung gemeinsam mit dem „Rat für Nachhaltige Entwicklung“ das vielfältige ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger honorieren und stärken, um damit eine Kultur der Anerkennung zu befördern. Das besondere Augenmerk gilt Projekten, die auf den Zusammenhalt der Generationen im demographischen Wandel ausgerichtet sind. Die eingereichten Projekte werden von einer ehrenamtlichen Jury begutachtet, die auf Einladung der Bundesregierung zusammentritt. Sie besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, Expertinnen und Experten der lokalen Nachhaltigkeit sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, dem Rat für Nachhaltige Entwicklung sowie dem Deutschen Institut für Urbanistik. Die Bundesregierung nimmt beratend an der Jury-Sitzung ohne Stimmrecht teil. Die Sieger werden Ende Mai 2009 über ihre Prämierung informiert und im Rahmen einer Preisverleihung in einem feierlichen Rahmen in Berlin geehrt. Zur Teilnahme an dem Wettbewerb steht ein Online-Bewerbungsbogen unter http://www.generationendialog.de/ zur Verfügung, der einfach ausgefüllt und anschließend direkt an den Rat für Nachhaltige Entwicklung abgeschickt werden kann. |