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Tunnel-Modell für transparente öffentliche Diskussion |
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Sonntag, 25 Januar 2009 |
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Um transparenter in der Öffentlichkeit die weiteren Planungen zum neuen Tunnel Ernst-Reuter-Allee diskutieren zu können, beauftragen wir die Verwaltung, ein geeignetes Tunnelmodell anzufertigen. Inklusive möglicher Verlängerungsvarianten in ihren jetzigen Entwürfen (als Austauschbausteine) soll dieses Modell dann optimal geeignet sein, um eine öffentliche Debatte zum höchst umstrittenen Thema durchführen zu können. Denn bislang hat die Verwaltung wenig dafür getan, die Bürger in die konkreten Planungen mit einzubeziehen und ihre Meinung zu berücksichtigen.
 Als überzeugte Tunnel-Gegner für die geplante Röhre unter der Ernst-Reuter-Allee haben wir vor allem bei unseren Infoständen der Bürgerinitiative festgestellt, dass sehr viele Bürger gar nicht wissen, wie der Tunnel geplant ist. Nach Aufklärung darüber zeigen viele ihr Unverständnis und Entsetzen für die aktuellen Planungen. Mit einem Tunnel-Modell wird man die Ausmaße und "einschneidenden" Auswirkungen besser präsentieren können und damit den öffentlichen Tunnel-Diskurs auf ein neues Niveau anheben. CDU und SPD zeigten bei der Abstimmung im Stadtrat eindeutig ihre ablehnende Haltung dem Antrag gegenüber, hatten sie doch bereits im Kopf, wieviele Bürgeraugen durch solch ein Modell geöffnet werden. Doch vor allem die CDU zeigte sich sehr - nennen wir es mal "kreativ" bei der Suche nach Gegenargumenten. Hier eine Auswahl:
- "Gerade sie als future! sollten sich doch nicht für solch mittelalterliche Methoden der Stadtplanung einsetzen" [Anfassbare Modelle sind ein gängiges Mittel, um komplexe Stadtentwicklungsplanungen zu diskutieren]
- "Und aus welchem Material soll dann das Modell sein? Aus Holz vielleicht?? [Nein, wie wärs denn mal mit einer neuentwickelten Substanz namens "Kunststoff"...]
- "Die 5.000 - 10.000 Euro Kosten sind doch pure Steuerverschwendung" [Im November hat vor allem die CDU den Beschluss unterstützt, alleine 150.000 Euro dafür auszugeben, die Sinnhaftigkeit einer Verlängerung des Tunnels bis zum Ulrichsplatz zu prüfen!]
- "Wie soll man denn einen luftleeren Raum darstellen?" [Das Modell soll alle wichtigen Bereiche des Bauvorhaben darstellen, inkl. Straßenführung, Ein- und Ausfahrten, Rad- und Fußwege, ÖPNV.]
___ ___ ___ Antrag A0012/09 .: Erarbeitung eines Tunnel-Modells Abstimmungsergebnis: .: Stadtratssitzung vom 26.01.2009: Als Prüfauftrag beschlossen |
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