- 6.1 Weniger Abgase und mehr ÖPNV
Motorisierter Individualverkehr - Autos - sind notwendig, aber kein Übel. „future! - Die junge Alternative“ kommt es auf die maßvolle Nutzung, Verkehrslenkung und gesellschaftlich gewinnbringende Alternativen und natürlich eine fortschrittliche und ökologische Technik an. Distanzen zwischen Lebensräumen sollen zügig und komfortabel überwunden werden können, wohingegen Wohngebiete wie Innenstädte die Entfaltung und den Kontakt der Menschen fördern und den Aufenthalt dort angenehm, funktional und auch erlebnisreich gestalten sollen. „future! - Die junge Alternative“ spricht sich für die Einrichtung von Umweltzonen, die Ausweitung von Fußgängerzonen und die Verkehrsentschleunigung von Wohngebieten aus. Die Erreichbarkeit und das Platzangebot sollen hingegen gewährleistet sein. Parallel dazu spricht sich „future! - Die junge Alternative“ für einen sehr starken öffentlichen Nahverkehr aus. Nahverkehr darf nicht rein kommerziell betrieben werden, weil er eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrnimmt. Jeder Bürger, auf dem Lande wie in der Stadt, soll sicher sein, dass er abends nicht nur noch den letzten Bus nehmen kann. „future! - Die junge Alternative“ spricht sich für einen generell kostenlosen ÖPNV aus, weil der gesamtgesellschaftliche Nutzen ökologisch, sozial und human die Kosten überwiegt. Wir stehen ebenfalls für ein sicheres und ausgebautes Radwegenetz. Hier wird individueller Nahverkehr mit Fitness und Ökologie gekoppelt. - 6.2 Mobilität - flexibel und ökologisch
Eine verantwortungsvolle Gesellschaft geht schonend mit Ressourcen um und plant vorausschauende und umfassende Alternativangebote. Der hohe Mobilitätsanspruch gebietet höchste Ansprüche an Effizienz, Angebot und Komfort bei der Reise und beim Lärm-, Umweltund Ressourcenschutz. „future! - Die junge Alternative“ spricht sich deshalb für eine einheitliche Kerosinsteuer und damit das Ende der Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten des Luftverkehrs aus und für die Reduzierung des Inlandsflugverkehrs. „future! - Die junge Alternative“ sieht im Schienennetz ein gesellschaftliches, schutzwürdiges Gemeingut, solange unterschiedliche Dienstleister den Schienenverkehr anbieten und damit im Wettbewerb zueinander stehen. Das Schienennetz muss deshalb in staatlicher Hand liegen. Dies fördert die uneigennützige Qualität des gesamten Netzes. Wir sprechen uns auch für die Zweckverwendung der Ökosteuer aus und fordern ein generelles Tempolimit auf Autobahnen, ein generelles Überholverbot für LKW und eine Kfz- Steuer, die den Energieverbrauch sanktioniert. - 6.3 Renaturierung der Flüsse
Flüsse sind ökologisch wertvollste Wasserleitungen. Sie sind aber auch sinnvoll nutzbare Verkehrswege. „future! - Die junge Alternative“ spricht sich deshalb für eine Stärkung der Binnenschifffahrt aus. Dennoch soll die Schifffahrt dem Fluss und nicht umgekehrt angepasst werden. „future!“ steht deshalb für eine Renaturierung der Lebensräume, natürlichen Hochwasserschutz und eine effektive Wasserstraßennutzung, die ohne weiteren Ausbau und eine mit einer angepassten, angemessenen Schifffahrt betrieben wird. - 6.4 Demographischer Wandel - Schrumpfende Städte
Der demographische Wandel fegt die Wohngebiete leer. Hierauf müssen die Gemeinschaften reagieren. Die Schrumpfung von Städten und Dörfern soll jedoch auf gleiche Weise geschehen wie das vormalige Wachstum. Das Ausdünnen bei gleichbleibender, groß dimensionierter Infrastruktur belastet die öffentlichen Kassen. „future! - Die junge Alternative“ steht für inneres Wachstum und Verdichtung der Zentren. Wir sprechen uns kategorisch gegen neue Ausweisung von Bauland aus, solange noch vorhandene Brachflächen nicht saniert und reaktiviert wurden.
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