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Verschiedene Studien haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass Bildung eine Schlüsselfunktion zur Erwerbstätigkeit und zum Wohlstand zukommt. Die Tatsache, dass Bildung „Ländersache“ ist, sollte uns als Stadt nicht davon abhalten, dieses Thema als oberste Priorität für anstehende Diskussionen und Entwicklungen zu betrachten. Vor allem in Anbetracht des veralteten Schulsystems in Sachsen-Anhalt.
 Ein kommunaler Bildungsbericht für Magdeburg soll eine regelmäßige empirische Grundlage und eine aktuelle Diskussions- und Arbeitsbasis für die Bildungspolitik der Landeshauptstadt liefern. Er soll eine Bestandsaufnahme der aktuellen Bildungssituation zur Lage des Schulwesens in der Stadt sein, ergänzt durch eine umfangreiche Erfassung der sozialen Lage der Schüler und des Umfeldes und erweitert um einen Rechenschaftsbericht über die bisherigen Aktivitäten des Schulträgers. Die Frage zur Förderung innovativer und moderner Schulentwicklung sollte dabei ebenso wie das Aufzeigen vorhandener Probleme und Perspektiven ein fester Bestandteil des Berichtes sein. Weiterhin ist die Durchführung einer Bildungskonferenz zum Thema: „Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bildungsbiographie – Analyse, Perspektiven und Strategien in der Landeshauptstadt Magdeburg“ anzustreben. Eine mögliche Zusammenarbeit mit der Universität und der Fachhochschule bei der Erstellung ist zu prüfen. Ähnliche Berichterstattungen werden übrigens erfolgreich in anderen Städten wie München oder Dortmund durchgeführt. Das Papier kann außerdem als Basis für den überregionalen Vergleich mit anderen Städten verwendet werden. ___ ___ ___ Antrag A0202/08 .: Kommunaler Bildungsbericht für die Stadt Magdeburg .: Bildungskonferenz Abstimmungsergebnis: .: Stadtratssitzung vom 10.11.2008: Beide Anträge beschlossen |