Header
jugendpartei.de
Home arrow Presse
Presse
Hier gibt es Pressemitteilungen der Stadtratsfraktion und Zeitungsartikel, die über die Fraktion und ihre Arbeit erschienen sind.


Bruseplatz: Supermarktbaustart ohne Bürger- und Ratsbeteiligung verstößt gegen Hauptsatzung Drucken E-Mail
Mittwoch, 27 Mai 2009

Michael Stage, Fraktionsvorsitzender der Stadtratsfraktion "future! - Die junge Alternative", reagiert auf den Volksstimme-Artikel vom 26. Mai 2009 "Baustart am Bruseplatz für umstrittenen Einkaufsmarkt":

pressefoto michael.jpgDie neue Entwicklung am Bruseplatz ist ärgerlich, der Protest der Bürger absolut nachvollziehbar und zu unterstützen. Nahezu erschütternd ist jedoch die Art und Weise, wie es überhaupt zum Baubeginn des Supermarktes gekommen ist: Da werden Bürgerproteste einfach ignoriert, die gewählten Bürgervertreter in völliger Unkenntnis gelassen und als Begründung die Hauptsatzung der Stadt vorgeschoben.

Diese Paragraphenreiterei fern von Bürgerrespekt und Weitblick ist man leider fast schon gewohnt. Unverständlich wird sie jedoch, wenn man nun einmal den Spieß umdreht und die Paragraphen sucht, die FÜR eine Bürgerbeteiligung und FÜR eine Beteiligung des Stadtrates sprechen. Denn diese finden sich ebenfalls in zitierter Satzung und widersprechen dem Handeln der Verwaltung eindeutig!

So heißt es nämlich im Paragraph 13: "Der Oberbürgermeister unterrichtet die Einwohner in geeigneter Weise über wichtige Angelegenheiten der Stadt und gibt Gelegenheit zur Erörterung in Einwohnerversammlungen. [...] Die Einwohnerversammlungen können auf Teile des Stadtgebietes beschränkt werden". War also dem Oberbürgermeister die zukünftige Entwicklung des Stadtteilzentrums im Neustädter Feld nicht wichtig genug, um diesen Paragraphen einem anderen Vorzug zu geben? Ein noch größerer Verstoß gegen die Satzung stellt für mich jedoch die Missachtung des §8(4) dar.

weiter …
 
Garten WGs - Spa(r)ten Nachwuchs Drucken E-Mail
Dienstag, 14 April 2009

Neue Kleingärtner mit Garten-WGs gewinnen

Melanie Ockert, Fraktionsgeschäftsführerin der Ratsfraktion future! - Die junge Alternative, sagt zu den Nachwuchssorgen der Kleingärtner und der wachsenden Leerstandsquote von Gärten in Magdeburg (Volksstimme 14. April):

Melanie Ockert.jpgDie Nachwuchssorgen der Kleingärtner beschäftigen auch uns als Stadtratsfraktion. Die Leerstandsquote wird zwar als relativ gering eingeschätzt, aber 400 Anlagen könnten von kleinen und großen Gartenliebhabern mit neuem Leben erfüllt werden. Die vielen Magdeburger Kleingärtner leisten immerhin einen sehr entscheidenden Beitrag für Magdeburg als eine der grünsten Städte in Deutschland.

Seit langem ist future! im Gespräch mit Frau Simon von den Gartenfreunden Magdeburg und sucht nach attraktiven Ansätzen, um mehr Bürger jeden Alters als Kleingärtner zu gewinnen. Warum nicht Garten-WGs ins Leben rufen und die Arbeit, aber auch Freude teilen? Als Mehrgenerationenprojekt können Alt und Jung gemeinsam in und mit der Natur ihre „Gartenträume“ verwirklichen. So pflanzen beispielsweise die Jüngeren die Kartoffeln oder mähen den Rasen, während die älteren Laubenpieper wiederum wissen, welche Kartoffelsorte die beste wäre.

Dieser Gemeinschaftsgedanke kann auch schon bei den Kleinen ansetzen. So ist es u.a. dem Engagement der Gartenfreunde zu verdanken, dass bereits Schulklassen in den Lehr- und Schauanlagen des Verbandes viel Interessantes über Obst, Gemüse und mehr lernen und auch selbst aktiv werden konnten. Diese Aktionen sind auch weiterhin zu unterstützen und zu fördern. Auch Kitas sowie Alten- und Seniorenheime, die sich in der in der Nähe von brachliegenden Gärten befinden, könnten als Gartenpaten gewonnen werden.
Wir begrüßen sehr das Modellprojekt, das die Gartenfreunde für Studenten im Neustädter Feld ins Leben gerufen haben. Diese Idee sollte offensiv an die Studierenden an Uni und Fachhochschule getragen werden, um noch mehr Interesse bei dieser jungen Zielgruppe zu wecken, denn auch Studenten freuen sich über ein ruhiges grünes Fleckchen zum Lernen und Hausarbeiten schreiben – und über eigene Erdbeeren und Tomaten.

weiter …
 
Absage des Stadtrates zum Bürgerentscheid: Maulkorb für den Bürgerwillen Drucken E-Mail
Freitag, 27 März 2009

Mirko Stage, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der Ratsfraktion future! - Die junge Alternative, sagt zum vom Stadtrat abgelehnten Bürgerentscheid zum Tunnel:

pressefoto mirko.jpgMit der Ablehnung des Stadtrates zu einem Bürgerentscheid sollen die Magdeburger somit keine Gelegenheit erhalten, selbstbestimmt ihre Entscheidung für die Gestaltung der Innenstadt zu äußern. Der Bürgerwille soll nicht gehört werden. Ein erschreckendes Signal von CDU und SPD, die den Antrag geschlossen ablehnten und so im Wahljahr deutlich machten: Die Magdeburger dürfen zwar zur Wahlurne gehen, aber bei so wichtigen Themen wirklich mitentscheiden sollen sie nicht. Doch selbst die Linke-Fraktion, die den Entscheid beantragt hatte, war sich nicht einig und stimmte nicht geschlossen für ihren eigenen Antrag. Lieber wollte man diesen erst einmal in Ruhe in die Ausschüsse überweisen... am besten bis nach der Wahl...

Eindeutige Pro-Stimmen und die Bekenntnis zur Bürgerbeteiligung kamen nur von den Grünen und von future!, die schon von Anfang an gemeinsam mehrfach konkrete Alternativen für ein sinnvolles Innenstadtverkehrskonzept eingefordert und vorgeschlagen haben.

Die Diskussionen zum Tunnel in der Bevölkerung halten an. Zurecht wird der Protest lauter und fundierter, sogar eine Bürgerinitiative gegen den Tunnel hat sich bereits gegründet, um mit den Halbwahrheiten der Tunnelbefürworter aufzuräumen. Doch unabhängig davon, wie sich die Bürgerinnen und Bürger zum Tunnel entschieden hätten, die Bürgermeinung soll nun gar nicht gehört werden. Zumindest, wenn es nach dem Willen von SPD und CDU geht. Doch vielleicht sehen die Mehrheitsverhältnisse nach dem 7. Juni ja anders aus...

 
Unfähigkeit der Stadionvermarktung schon lange angemahnt - Bedenken zum neuen Geschäftsführer Drucken E-Mail
Dienstag, 17 Februar 2009
Stadion Magdeburg Michael Stage, Fraktionsvorsitzender der Magdeburger Stadtratsfraktion von future! - Die junge Alternative, äußert sich zur Situation der Betreibergesellschaft des Stadion Magdeburg.
 
Die Unfähigkeit derer, die für die Vermarktung des Stadions zuständig sind, lässt sich nicht länger verschleiern. In über zwei Jahren hat man außer Stadionbesichtigungen und einer Abifeier der Tochter unseres Kulturbeigeordneten keine einzige Drittveranstaltung auf die Beine gestellt bekommen. Ausreden, wie "Der Rasen könnte Schaden nehmen!" oder "Das Einzugsgebiet ist nicht interessant genug" dürfen nicht gelten, schließlich hat man vorher gewusst, worauf man sich einlässt. Und zahlreiche andere Stadionbetreiber zeigen, wie es funktioniert. Ein Armutszeugnis, dass schon längst zu Konsequenzen hätte führen müssen!
 
Die jetzt geplanten personellen und strukturellen Veränderungen sind daher absolut zu unterstützen. Allerdings bezweifle ich stark, dass mit der Neubesetzung der Geschäftsführung durch einen bereits zweifachen Geschäftsführer von städtischen Gesellschaften eine Verbesserung der Situation eintritt.
 
Statt nach Personen mit erfolgreichen Erfahrungen, Kompetenzen und Kontakten im Veranstaltungsmarketing zu suchen, wird fernab jeglicher Diskussion im Stadtrat ein Allround-Notfall-Geschäftsführer eingesetzt, der nach der Privatisierung des bislang verlustreichen Magdeburger Flugplatzes zum 1.1.2009 zum reinen Immobilienverwalter verkommen ist. Ein Schelm, wer dahinter eine weitere kumpelhafte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für einen Alteingesessenen vermutet.
 
Bereits vor über einem Jahr, als die ersten Diskussionen zur mangelnden Vermarktung des Stadions aufkamen, wurde durch unsere Fraktion eine aussagekräftige Übersicht aller bisherigen Akquisebemühungen der Gesellschaft für Drittveranstaltungen (Konzerte, Tagungen etc.) vom Oberbürgermeister und der Stadiongesellschaft eingefordert. Diese sollte dem Stadtrat einen qualitativen und quantitativen Überblick über die Arbeit derer verschaffen, die sich die ganze Zeit auf den finanziellen Unterstützungen der Stadt ausruhen.
 
Doch bis heute liegt uns trotz mehrfacher Aufforderung eine solche Übersicht, die Arbeitsgrundlage für ein jedes Marketingunternehmen ist, nicht vor! Darum muss man darüber spekulieren, ob sich die Verantwortlichen nicht lieber im eigenen VIP-Bereich aufgehalten, als tatsächlich gearbeitet haben. Ansonsten lässt sich eine solche Scheu vor einer Offenbarung nicht erklären.
 
Die Bürger erwarten, dass die Stadtpolitik sorgsam mit den Steuergeldern umgeht und (personelle) Entscheidungen auf Basis von Fakten, Datenmaterial und Abwägungen nach Diskussionen trifft. Beim Thema Stadion konnte man in der Vergangenheit kein einziges Mal auf solche Daten zurückgreifen. Man müsse gefilterten Zahlen und allgemeinen Informationen vertrauen.
 
Eine Praxis, die wir als Fraktion auch weiterhin nicht hinnehmen und öffentlich kritisieren werden!
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 14 von 107
future! - Die junge Alternative | Deutschlands erste Jugendpartei | Magdeburger Stadtratsfraktion
© 2010 future! - webteam