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Fraktionsbildung perfekt: SPD-Tierschutz-future! stärkste Kraft im Rathaus
Dienstag, 23 Juni 2009

SPDLange wurde spekuliert, am gestrigen Abend fiel dann die Entscheidung, an die in den letzten zwei Wochen im Hintergrund gearbeitet wurde: future!, trotz Stimmengewinne und zwei Mandate nicht mehr als eigenständige Fraktion im Rathaus vertreten (Landesgesetz wurde geändert), die Tierschutzpartei, mit einem Rat, und die SPD schließen sich zu einer gemeinsamen Stadtratsfraktion zusammen und stellen mit 17 Stadträten auch die stärkste Kraft im Rat.
 
MUTBereits in der ersten Legislatur von 1999-2004 hat sich future!-Stadtrat Michael Stage mit den Grünen zu einer gemeinsamen Fraktion zusammengeschlossen, um in den Ausschüssen vertreten zu sein, eine Geschäftsstelle für die Organisation und Koordinierung als Verstärkung im Rücken zu haben und um letztlich auch die Ideen, die man erarbeitet, chancenreich in den Rat einzubringen. Als fraktionslose Stadträte wäre eine zukünftige Arbeit ohne Fraktionsstatus daher sehr schwer gefallen.
Mit der Stimmen- und Räteverdopplung bei der Wahl 2004 konnten wir erstmal eine eigene Fraktion bilden und saßen seitdem auch mit Geschäftsstelle im Rathaus.
 
future2009.jpgDie Entscheidung zu Gunsten der SPD wurde aus einer Vielzahl von Gründen getroffen. Nicht nur, dass die future!-Räte bestimmte Ausschüsse besetzen werden, deren Unabhängigkeit und freie Meinung bewahrt bleibt oder das zusätzliche future!-Mitstreiter Posten als sachkundige Einwohner oder beratene Ausschussmitglieder besetzen dürfen, so wurde die Entscheidung auch hinsichtlich einer Vielzahl von gleichen bzw. ähnlichen inhaltlichen Standpunkten getroffen.

So wurde auch die Aufnahme in die Fraktion von den SPD-Stadträten nahezu einstimmig beschlossen. Alle beteiligten Partner erwarten eine Bündelung der vorhandenen Kräfte und damit Vorteile für jeden einzelnen und vor allem für die gemeinsame Fraktion, selbst wenn es ab und zu vorkommen wird, und dieses war Voraussetzung für eine Kooperation, dass man unterschiedlicher Meinung ist und danach auch abstimmt. Der Verzicht auf einen Fraktionszwang wurde problemlos schriftlich vereinbart.

 
Einstündige Diskussionsrunde des Offenen Kanals zur Wahl 2009 - Jetzt ansehen!
Mittwoch, 03 Juni 2009
Offener Kanal MagdeburgWenige Tage vor der Wahl versucht vor allem der Offene Kanal Magdeburg noch einmal alle Bürger zu informieren und zu motivieren, zur Wahl zu gehen und die jeweiligen drei Stimmen abzugeben.
In der Diskussionsrunde mit der SPD, der FDP und der Tierschutzpartei  vertrat uns Michael Stage und sorgte für Aufklärung hinsichtlich Tunnel, Wirtschaftspolitik, Bildungsmiseren und letztlich auch in der Frage, wer hier in Sachsen-Anhalt eigentlich die wahre Kulturhauptstadt ist. Natürlich wurden noch zahlreiche andere Themen diskutiert.
 
Die einstündige Sendung informiert nochmals und nicht zu spät umfassend über die Ansichten der vier Parteien, so dass sowohl  "future-noch-nicht-Wähler", vor allem aber auch die Wahlunschlüssigen, sich diese eine  informative und unterhaltsame Stunde Zeit nehmen sollten! Wir hoffen, viele der noch Unschlüssigen von unseren Ansichten , aber vor allen von der Wichtigkeit des Wählengehens überzeugen zu können!
 
Wer die Sendung im Fernsehen verpasst hat, kann sie sich jederzeit online in voller Länge anschauen!
 
Informationsportal magdeburg-wählt.de gibt Auskunft und Einblicke
Dienstag, 12 Mai 2009
Magdeburg wähltWie immer beschäftigt sich auch das Jugendforum Magdeburg mit den anstehenden Kommunalwahlen. Vor allem für Jung- und Erstwähler wurde ein Informationsportal geschaffen, das die Wahl und die antretenden Parteien mit ihren Inhalten vorstellt.
 
Insgesamt wurden von jeder Partei folgende acht Fragen beantwortet:
  • Welche Ziele möchten Sie im Bereich Kinder und Jugend verwirklichen?
  • Wie sind die Pläne bzgl. des Ausbaus von öffentlichem Raum für Jugendliche?
  • Wie stehen Sie dabei zu Schließungen von Jugendclubs?
  • Was wollen sie für Jugendengagement tun? Wie wollen Sie Anreize schaffen?
  • Wie wollen Sie junge Leute in Magdeburg halten und die Stadt für Sie attraktiver machen?
  • An welchen Stellen würden Sie bei Haushaltskürzungen zuerst und wo zuletzt sparen?
  • Welche Auswirkungen hätten Kürzungen auf die Bereitstellung von Geldern für Jugendarbeit?
  • Wie wollen Sie Politik für Jugendliche transparenter und interessanter machen?
  • Warum sollte ein junger Mensch Ihre Partei wählen?
 
Die Antworten von future! zu den einzelnen Fragen sind auf unserer Homepage veröffentlicht, aber natürlich auch auf der magdeburg-wählt-Homepage zu finden. Also schaut vorbei und informiert euch unter http://magdeburg-wählt.de
 
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